who I am and what I want
Wieso? Der einfachste Weg ist nicht unbedingt der schönste. Ein Lebenslauf bleibt immer nur die kürzeste Zusammenfassung.
Viele Jahre meiner Berufspraxis habe ich im hochinnovativen technischen Umfeld verbracht. Dieses Know-How möchte ich gerne gewinnbringend weitergeben, ebenso wie die Mitarbeiter fördern, fordern aber, auch schützen.
Ich bin der Fels in der Brandung, die sichere Insel
Nach dem Studium der Medizintechnik habe ich angefangen, mit Ultraschall Echtzeit-Datenakquise im Hochfrequenzumfeld (wir reden von Nanosekunden) sowie die dazugehörige Datenverarbeitung in PC, DSP und uC in diversen Programmiersprachen. Parallel dazu haben wir natürlich auch als junge Wilde viel Ultraschallforschung betrieben, speziell bspw. 3D Verfahren mit Hilfe von Robotiktechnologien. Wir waren international durchaus bekannt.
Anschließend wollte ich mich wieder vermehrt der Elektronikentwicklung widmen. Verbunden mit etwas Fernweh, durfte ich zwei Jahre in Irland Elektronik entwickeln (20 MHz Ultraschall Networkanalyzer mit 16 Bit Phasenpräzision) und dabei vertiefende Erfahrungen mit FPGAs (VHDL) gemacht. Durch meine vorausgegangene Ausbildung als Radio- und Fernsehtechniker hatte ich beste Voraussetzungen dafür.
Nach meiner Rückkehr (meine erste Tochter war inzwischen geboren) ergab sich für mich die Möglichkeit als freiberuflicher Ingenieur zu arbeiten. Die dabei kennengelernte Freiheit, aber auch Verantwortung, prägt noch heute mein Leben. Mitgestaltete Projekte waren unter anderem die Entwicklung der automatisierten optischen QS Abnahmemesstechnik des Starlith 1900i© bei der Zeiss SMT. Der Großteil aller 45 nm Chips weltweit wurde mit einem dieser Lithographen hergestellt.
Da inzwischen meine zweite Tochter geboren wurde und sich parallel dazu die Chance ergab zwei ehemalige Kollegen, die sich im Rahmen eines Förderprojektes ausgegründet hatten, zu unterstützen, entschied ich mich zu einer Rückkehr und der Aufgabe meiner Selbständigkeit. Wir entwickelten zusammen akustische Mikroskope (2 Ghz/4 GSpl/s), sowie das nach 93/42/EWG zugelassene photoakustische System Skinspektion. Hierbei konnte ich nun alle meine Fähigkeiten bündeln, zusammenführen und ausbauen.
Bedingt durch die wirtschaftliche Situation fing ich als Senior Elektronikentwickler/Projektmanager im Bereich Trägheitsnavigationssysteme für Luftfahrt, militärische, Automotive und zivile Anwendungen bei einem mittelständischen Hidden-Champion an, welcher gerade die erste Phase des Wachstums durchlief. Dort habe ich zum Beispiel einen 24 Bit ADC Konverter mit 27 Bit Präzision im Temperaturbereich -40…+85 °C entwickelt. Im Zuge des immensen Wachstums und des Weggangs des damaligen Entwicklungsleiters bekam ich die Chance, die Leitung des Teilbereichs der Hardwareentwicklung zu übernehmen. Nach fast 15 Jahren Rocketscience war das für mich genau der richtige Zeitpunkt. Hier durfte ich die oben genannten Wünsche zum ersten Mal wirklich ausleben. Wir haben uns viele Managementmethoden autodidaktisch erarbeitet, Stand-Ups eingeführt, die klassische Meetingkultur verbessert, ein neues Multiportfolio – Projektmanagement-System eingeführt, viele Prozesse optimiert (Anbindung Produktmanagementsysteme an ERP und Obsoleszenzsystem, Dokumentenmanagementsystem usw.). Parallel dazu habe ich den Vertrieb und Support unterstützt und dabei ein komplett neues Geschäftsfeld der Strapdown Gravimetrie mitentwickelt. Wichtig aber war mir hierbei der Schutz meiner Mitarbeiter sowie ein für sie verlässliches Arbeitsumfeld. Ein Großteil des Teams hat mich noch immer in bester Erinnerung.
Als ich irgendwann keine Weiterentwicklungsmöglichkeit mehr sah und ich zufällig die Gelegenheit bekam bei einem größeren lokalen mittelständischen Betrieb in Konzernstruktur anzufangen, nahm ich das Angebot an. Hier durfte ich beim Transformationsprozess eines Produktionsbetriebes das Engineering leiten. Technologisch waren Energieversorgung und Stahlbau zwar Neuland für mich, das konnte ich aber sehr schnell durch meine allgemeinen Kenntnisse kompensieren. Ich führte neue Technologien wie FEM und CFD im Engineering und half beim Ausbau der internationalen Supply Chain sowie der Optimierung der internen Wertschöpfungskette.
Bedingt durch einen Strategiewechsel kam es dazu, dass ich für eine potentiell spannende Aufgabe mit dem Aufbau einer Businessunit abgeworben wurde. So leite ich heute den Bereich Technical Services, bin verantwortlich für unsere Tochtergesellschaften im Segment mit aktuell ca. 200 Mitarbeitenden, entwickle Geschäftsmodelle, identifiziere Targets für das weitere Wachstum und mache – im Gegensatz zur ursprünglichen Planung – überhaupt keine Technik mehr.
Da meine gesamte Laufbahn und mein damit verbundenes Wissen in technischer Führung anspruchsvollster Technologien liegt, habe ich mich in Absprache mit meinem jetzigen Arbeitgeber entschlossen, wieder zurück zu meinen Wurzeln zu kehren und eine neue, verantwortungsvolle Rolle zu suchen, in der ich meine Kompetenzen einbringen darf. Und gerne auch mit internationalem Charakter, da man ja von nichts mehr, als von interkulturellem Austausch lernen kann.
Hier einige ausgewählte Auszüge aus meiner Insights-Persönlichkeitsanalyse:
Persönlicher Stil
…erkennt in fast jedem Projekt Potenziale zur Effizienzsteigerung. Er kann sich von
Problemen innerlich distanzieren und sie gleichsam wie ein Außenstehender betrachten. Von
den anderen wird er als intellektuell eigenständig gesehen. Seine Aufmerksamkeit ist eher nach
innen gerichtet und reflektierend.…Er macht sich Gedanken über das Wohlbefinden von Menschen, die ihm etwas bedeuten, aber
auch über seine beruflichen Aussichten und die Anerkennung, die er sich mit den Jahren
erarbeitet hat.…Nach außen erscheint Matthias Hoß ruhig, zurückhaltend und distanziert, innerlich hingegen ist er permanent damit beschäftigt, Probleme oder situative Gegebenheiten zu analysieren.
…So logisch, analytisch und sachlich, wie Matthias Hoß nun einmal vorgeht, ist er nur mit Argumenten zu beeindrucken oder zu überzeugen, die auf einer soliden Grundlage beruhen. Unbefangen fokussiert er die Menschen und deren Umstände mit dem Ziel, die vorgefundene Wirklichkeit auf ihre nachvollziehbare Richtigkeit hin zu überprüfen.
…Er ist gründlich und gewissenhaft bei der Erledigung seiner Aufgaben. Er geht präzise und achtsam mit Daten um.
…Er legt viel Wert auf die Weiterentwicklung seiner intellektuellen Fähigkeiten, indem er Möglichkeiten nutzt, um zu lernen und sich zu verbessern. Sein Verständnis von den für ihn relevanten Zusammenhängen ist sehr analytisch und es interessieren ihn primär die ihnen zugrundeliegenden sachbezogenen“ Ursachen. Er ist sehr praktisch veranlagt und findet große Zufriedenheit, wenn er Dinge bewerkstelligen kann, die bei ihrer Fertigstellung zu einem ganz konkreten Ergebnis führen.
lnteraktion mit anderen
…Matthias Hoß verfügt über Originalität, Scharfblick, Weitsicht und wirkt auf andere unabhängig und klar. Gelegentlich sind seine Ideen so komplex, dass er Schwierigkeiten hat sie mitzuteilen und andere nachvollziehen zu lassen, wie er denkt.
…Er steht der Sorglosigkeit und der mangelnden Disziplin anderer sehr kritisch gegenüber.
Matthias Hoß besitzt ein hohes Verantwortungsbewusstsein, das er auch von anderen erwartet.
Treffen von Entscheidungen
Matthias Hoß ist imstande, schnell alle zugrundeliegenden Prinzipien zu verstehen und Entscheidungen zu treffen, die eher auf Logik als auf Emotion beruhen. Beim Treffen von Entscheidungen sammelt er zunächst alle wichtigen Informationen, bevor er agiert. Seine besonnene Art ermöglicht es ihm oft, für seine alternativen Lösungsvorschläge Zustimmung zu erhalten.
…Seine Entscheidungsfindung basiert auf gründlicher Reflexionsarbeit im Vorfeld. Matthias Hoßs Entscheidungen sind üblicherweise konsequent; praxisrelevant und angemessen.
…Zu seinen Stärken gehört es, Erfahrungen aus der Vergangenheit zu nutzen, um aktuelle Probleme zu lösen und Dinge zu erledigen.
…Mit ausgeprägtem Sachverstand trifft er Entscheidungen. Er analysiert dabei deren Hintergründe und kausale Zusammenhänge, denn er will die zugrundeliegenden Prinzipien verstehen.
…Matthias Hoß‘ Leistungen werden hauptsächlich dadurch erzielt, dass er mit Bestimmtheit und Ausdauer seine hohen Standards zu erreichen oder sogar zu übertreffen versucht.